Irgendwie war die letzte Woche der Wurm in der Lauferei drin. Vielleicht bin ich auch einfach nach der Erkältung zu früh eingestiegen oder der etwas mimosenhafte Magen wirkt sich halt doch ein wenig mehr aus als gedacht. Auf alle Fälle war der Puls eher hoch und das war alles insegsamt eher zäh - sehr zäh.
Samstag waren die 6,4km sogar so zäh, dass ich es mit "Intervalle - mal anders." probieren durfte. Nach einer guten halben Stunde ging der Puls trotz absolutem Schneckentempo nocht mehr auf unter 160 und somit legte ich ganz brav Gehpausen (!) ein. Immer ein Stück laufen, wenn der Puls zu hoch wurde ein Stück Gehen. Und das die letzten 2,5km nach Hause. Naja, kann ja mal passieren. Leider hat dieses etwas unprickelnde Lauferlebnis dazu geführt, dass ich mir bei anschließenden Früstück schon Gedanken über eine Ummeldung von Marathon zu Halbmarathon gemacht habe. Ok, ist vielleicht etwas früh für solche leicht panischen Gedankengänge. Aber aufgeschoben wäre ja auch nicht aufgehoben.
Sonntag war ich dann mit einem Freund an der Isar verabredet. Die geplanten 20km sind es für mich nicht geworden (für ihn waren die nie vorgesehen ;-)), da fehlte irgendwie einfach die Kraft. Aber immerhin knapp über 12km und das ganze mit ein paar "über Stock und Stein" Elementen. Der Weg über die Brücke, die einen die Isar überqueren lässt, ist auf alle Fälle eine Herausforderung (ich sag nur Treppen). :-)
Leider ging am Schluss der Puls wieder nach oben und auch irgendwie nimmer runter, sondern pendelte sich zwischen 155 und 160 ein (was bei einer Laufzeit von 01:35 für 12km definitv zu viel ist). Aber wir sind auch eher später los (9 Uhr) und nach Stunde war es schon extrem heiß. Und mein Magen meldete sich verienzelt auch.
Die letzten 2 Wochen werde ich wohl mit ihren insgesamt 33km unter "das war nichts." verbuchen. Aber wahrscheinlich sind so Erkältungen doch nicht soooooo auf die leichte Schulter zu nehmen (Taschentücher sind aktuell noch immer gute Freunde) und jetzt sollte ja dann wieder aufwärts gehen.
Und der Nachmittagsspaziergang auf der großen Runde durch den Park mit einer guten Freundin hat sicher auch nicht geschadet.
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Montag, 23. August 2010
Mittwoch, 18. August 2010
"Zäh." oder "Gereizt."
Gestern ging es wieder laufenderweise raus an die frische Lust. Nun ja, die Nase läuft noch immer aber länger Füße still halten ging nicht. Und langsam laufen ist ja wie schnell spaziergehen. Nun ja, nicht ganz. Ich gebe es zu. War schon ein wenig zäh das ganze. Der Puls war streckenweise etwas zu hoch und den "Berg" (also ein kleiner Anstieg im Park ;-)) bewältigten wir dann auch gehend. Die Woche werde ich also eher ruhig verbringen. Keine Intervalle sondern nur entspannt durch den Park laufen.
Aber immerhin Heinz teilte mir gestern Abend mit, dass es 10,61km in 1:17 Stunden geworden. Das passt für den Wiedereinstieg. Nur der Puls war mit 153 (78%) im Durchschnitt etwas hoch.
Und jetzt mal was, das eigentlich nichts mit Laufen zu tun hat. Aber irgendwie doch. In letzter Zeit hatte ich nämlich auch beim Laufen ab und zu Probleme mit ihm. Mein Magen und ich stehen in den letzten 2-3 Monaten ein wenig auf Kriegsfuss miteinander. Seit bei mir vor 3,5 Jahren eine Laktoseintoleranz festgestellt wurde, haben wir sowieso manchmal Stress miteinander. Aber nicht so schlimm wie im Moment. Die erste Diagnose lautet Reizdarm. Ok, das ist sehr allgemein gefasst, aber immerhin ein Anfang. Und in letzter Zeit war auch einiges los. Jetzt soll ich erstmal 2 Wochen Tabletten nehmen (die von meiner medizinischen Schwester für gut befunden wurden), dann 2 Wochen Pause machen und dann ist wieder eine Runde Bunte und Gala lesen im Wartezimmer angesagt. Wie würde der berühmte bayrische Franz sagen: schau mer mal...
Aber immerhin Heinz teilte mir gestern Abend mit, dass es 10,61km in 1:17 Stunden geworden. Das passt für den Wiedereinstieg. Nur der Puls war mit 153 (78%) im Durchschnitt etwas hoch.
Und jetzt mal was, das eigentlich nichts mit Laufen zu tun hat. Aber irgendwie doch. In letzter Zeit hatte ich nämlich auch beim Laufen ab und zu Probleme mit ihm. Mein Magen und ich stehen in den letzten 2-3 Monaten ein wenig auf Kriegsfuss miteinander. Seit bei mir vor 3,5 Jahren eine Laktoseintoleranz festgestellt wurde, haben wir sowieso manchmal Stress miteinander. Aber nicht so schlimm wie im Moment. Die erste Diagnose lautet Reizdarm. Ok, das ist sehr allgemein gefasst, aber immerhin ein Anfang. Und in letzter Zeit war auch einiges los. Jetzt soll ich erstmal 2 Wochen Tabletten nehmen (die von meiner medizinischen Schwester für gut befunden wurden), dann 2 Wochen Pause machen und dann ist wieder eine Runde Bunte und Gala lesen im Wartezimmer angesagt. Wie würde der berühmte bayrische Franz sagen: schau mer mal...
Samstag, 31. Juli 2010
"Zahlenfreak." oder "Irgendwie im Halbschlaf."
Heute stand das erste Mal seit Wochen (um genau zu sein seit dem 29.05 - ups...) wieder Intervalltraining auf dem Programm. 10 Minuten ganz locker einlaufen und dann eigentlich 10x1 Min. Puls 165 bis 175 mit jeweils 1 Min Trab-/Gehpause dazwischen und wieder 10 Minuten auslaufen. Nachdem ich mich aber nach den 10 Intervallen noch ganz gut gefühlt habe und noch etwas Strecke übrig war (ich lauf immer ein 2.1km langes Viereck für die Intervalle - heute hat es für 2x gereicht) hab ich mich spontan für 15x1 Min. entschieden.
Aber das langsam laufen hat auf alle Fälle was gebracht. Mittlerweile kann ich nach 30 Sekunden Gehpause tatsächlich zum Traben anfangen, der Puls geht gut runter. Und Spaß hat es auch gemacht. Nur bei der Auswertung war ich etwas übrrascht: entweder die Intervalle waren sehr langsam oder die Pausen waren etwas zu schluffig :-) Naja, aber das wird bald kein Problem mehr sein: heute kam ein Paket an. Und in diesem Paket war mein neues Baby: ein Garmin Forerunner 305. Nach wochen-, ach was monatelangem Überlegen hab ich endlich auf "Kaufen" geklickt. Ich bin wirklich gespannt wie das Training mit diesem "Armklotz" wird. Riesig ist er schon, aber als kleiner Zahlenfreak freu ich mich schon auf diese Spielerei (in der Hoffnung, dass mich die Technik nicht überfordert... ;-)).
Noch eine kleine Bilanz des Julis: bester Monat meiner ganzen Laufkarriere mit 132,2km. So kann es gerne weitergehen. :-)
Ach ja und einen "Ball" muss ich noch zurückspielen: wenn ihr wissen wollt wie man sich auf einen Halkbmarathon vorbereitet und Inspiration für euer Abendessen braucht, dann schaut doch mal bei www.germanabendbrot.de vorbei. :-)
Aber das langsam laufen hat auf alle Fälle was gebracht. Mittlerweile kann ich nach 30 Sekunden Gehpause tatsächlich zum Traben anfangen, der Puls geht gut runter. Und Spaß hat es auch gemacht. Nur bei der Auswertung war ich etwas übrrascht: entweder die Intervalle waren sehr langsam oder die Pausen waren etwas zu schluffig :-) Naja, aber das wird bald kein Problem mehr sein: heute kam ein Paket an. Und in diesem Paket war mein neues Baby: ein Garmin Forerunner 305. Nach wochen-, ach was monatelangem Überlegen hab ich endlich auf "Kaufen" geklickt. Ich bin wirklich gespannt wie das Training mit diesem "Armklotz" wird. Riesig ist er schon, aber als kleiner Zahlenfreak freu ich mich schon auf diese Spielerei (in der Hoffnung, dass mich die Technik nicht überfordert... ;-)).
Noch eine kleine Bilanz des Julis: bester Monat meiner ganzen Laufkarriere mit 132,2km. So kann es gerne weitergehen. :-)
Ach ja und einen "Ball" muss ich noch zurückspielen: wenn ihr wissen wollt wie man sich auf einen Halkbmarathon vorbereitet und Inspiration für euer Abendessen braucht, dann schaut doch mal bei www.germanabendbrot.de vorbei. :-)
Mittwoch, 28. Juli 2010
"Übermütige Gedanken." oder "Wünsche an das restliche Trainingsprogramm."
So wie gestern kann es jetzt einfach bis zum 10.10 weiterlaufen (ok, ich weiß, dass es nicht so kommen wird ;-)). Gegen 19.30 losgelaufen, nach 5 Minuten Einlaufen auf die vorgebenen 155 - 165 Puls gesteigert, 10 Minuten später meine Freundin getroffen und das Wochenende Revue passieren lassen. Auch sie war bei einer Hochzeit. Und außerdem: zwei Mädels beim Laufen - das geht nur bei Intervallen ohne Quatschen.
Nach 55 Minuten war ich wieder daheim (inkl. 5 Minuten Auslaufen). 8,5km in 56 Minuten mit einem durschnittlichen Puls von 157 (80%) und einer Pace von 6:26min/km. Genauso könnte es am großen Tag laufen. Dann bin ich mehr als zufrieden.
Aber wenn der Übermut verflogen ist, werde ich wieder brav erzählen, dass es mir um Ankommen geht, ich kein Zeitziel habe und ich mit 5 Stunden mehr als zufrieden bin. ;-)
Nach 55 Minuten war ich wieder daheim (inkl. 5 Minuten Auslaufen). 8,5km in 56 Minuten mit einem durschnittlichen Puls von 157 (80%) und einer Pace von 6:26min/km. Genauso könnte es am großen Tag laufen. Dann bin ich mehr als zufrieden.
Aber wenn der Übermut verflogen ist, werde ich wieder brav erzählen, dass es mir um Ankommen geht, ich kein Zeitziel habe und ich mit 5 Stunden mehr als zufrieden bin. ;-)
Samstag, 10. Juli 2010
"Ein gefühlter Marathon" oder "Puls wird vollkommen überbewertet"
Ich habe ja das Glück, dass ich mich nicht selbst um meine Trainingspläne kümmern muss. Ein sehr guter Freund von mir (der ab jetzt "der Trainer" heißen wird - nicht weniger hat er verdient :-)) macht seit Jahren Triathlon, ist da nicht mal so schlecht, hat eine ganze Weile etwas jüngere Menschen als mich in der Disziplin Schwimmen trainiert und war letztes Jahr von meiner Idee so begeistert, dass er sich bereit erklärt hat die Trainingsplanerstellung zu übernehmen.
Ok, das hieß letzten Sommer für mich 3 Monate (ja genau in Worten DREI MONATE) nur Grundlagenausdauer bolzen. Gaaaaaaanz langsam durch den Park laufen und alle anderen sportlichen Menschen von hinten bewundern. Was war das für ein schönes Gefühl als ich den ersten Radler überholte (darüber, dass dieser sicher schon seit einigen Jahrzehnten Rente bezieht, legen wir geflissentlich den Deckmantel des Schweigens...). Naja, eines ist mir geblieben aus dieser Zeit, selbst als es dann endlich (in diesem Falle liegt die Betonung wirklich auf ENDLICH) Tempo- und Intervalleinheiten gab: ich trainiere alles nach Puls, nicht nach Pace oder so.
Und eigentlich hätte ich ja heute gerne mal wieder etwas schnelleres auf dem Plan gehabt (meinen Marathonplan bekomme ich Anfang nächster Woche - derzeit stell ich mir meine Einheiten selber zusammen). Aber bei dem Wetter kombiniert mit einem Biergartenbesuch am Freitagabend ist das alles etwas schwierig. Da müsste man ja um 5 Uhr morgens aufstehen, um entspannt schnell zu laufen. Und ich war schon so wahnsinnig stolz auf mich, dass ich um 8 Uhr komplett ausgerüstet vor meiner Wohnungstür stand und losgelaufen bin. Bis ich meine (Lauf)Freundin 15 Minuten später traf, war ich allerdings schon gefühlt leicht frisch geduscht und wir einigten uns sehr schnell auf gemütlich laufen - soweit möglich.
Meine Pulsuhr habe (besser: musste) ich tapfer ignoriert und die nicht schattigen Abschnitte waren die Hölle. Und dass alles um 8.30 Uhr am Samstagmorgen.
Die letzten 2km (der insgesamt 9 - das für die Statistiker unter den Lesern) fühlten sich unglaublich hart an. Ich dachte gaaaaaaaaanz kurz: "so wird sich im Oktober der Kilometer 39 anfühlen". Nun ja, jetzt kann ich die nächsten Monate darüber nachdenken, ob es entspannter oder viel, viel schlimmer kommen wird. ;-)
Ok, das hieß letzten Sommer für mich 3 Monate (ja genau in Worten DREI MONATE) nur Grundlagenausdauer bolzen. Gaaaaaaanz langsam durch den Park laufen und alle anderen sportlichen Menschen von hinten bewundern. Was war das für ein schönes Gefühl als ich den ersten Radler überholte (darüber, dass dieser sicher schon seit einigen Jahrzehnten Rente bezieht, legen wir geflissentlich den Deckmantel des Schweigens...). Naja, eines ist mir geblieben aus dieser Zeit, selbst als es dann endlich (in diesem Falle liegt die Betonung wirklich auf ENDLICH) Tempo- und Intervalleinheiten gab: ich trainiere alles nach Puls, nicht nach Pace oder so.
Und eigentlich hätte ich ja heute gerne mal wieder etwas schnelleres auf dem Plan gehabt (meinen Marathonplan bekomme ich Anfang nächster Woche - derzeit stell ich mir meine Einheiten selber zusammen). Aber bei dem Wetter kombiniert mit einem Biergartenbesuch am Freitagabend ist das alles etwas schwierig. Da müsste man ja um 5 Uhr morgens aufstehen, um entspannt schnell zu laufen. Und ich war schon so wahnsinnig stolz auf mich, dass ich um 8 Uhr komplett ausgerüstet vor meiner Wohnungstür stand und losgelaufen bin. Bis ich meine (Lauf)Freundin 15 Minuten später traf, war ich allerdings schon gefühlt leicht frisch geduscht und wir einigten uns sehr schnell auf gemütlich laufen - soweit möglich.
Meine Pulsuhr habe (besser: musste) ich tapfer ignoriert und die nicht schattigen Abschnitte waren die Hölle. Und dass alles um 8.30 Uhr am Samstagmorgen.
Die letzten 2km (der insgesamt 9 - das für die Statistiker unter den Lesern) fühlten sich unglaublich hart an. Ich dachte gaaaaaaaaanz kurz: "so wird sich im Oktober der Kilometer 39 anfühlen". Nun ja, jetzt kann ich die nächsten Monate darüber nachdenken, ob es entspannter oder viel, viel schlimmer kommen wird. ;-)
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