Eigentlich war ich bis jetzt mit meinem zwei langen Laufhosen (für den Herbst und Winter - der kommt sicher irgendwann wieder) und drei dreiviertellangen Hosen sehr zufrieden. Aber gestern wurde mir bewusst, dass bei den Temperaturen ein dringender Besuch in einem Sportladen angebracht ist. Und dass nachdem ich erst am Donnerstag Badeanzug und Schwimmbrille erstanden hatte...
Um 20.05 Uhr ging es gestern auf die Piste - bei "angenehmen" 32 Grad. Immer wenn ich dachte jetzt kann ich nimmer mehr schwitzen, tropfte es noch ein wenig mehr von meiner Stirn. So ab 21.30 Uhr wurde es wieder ein wenig kühler - da war ich aber fast wieder daheim. 14km in 01:46 Stunden finde ich für das Wetter absolut ok und der Puls blieb auch im Durchschnitt brav unter 150 (ich hab einen relativ hohen Maximalpuls, deswegen alles im grünen Bereich). Aber nächsten Sonntag MUSS die Strecke länger werden - komme was wolle.
Nachdem ich es aber gestern in meiner Laufhose ein wenig zu heiß fand, wagte ich mich heute zum Einkaufen und erstand ein Hose, die die Knie und auch a bisserl die Oberschenkel zeigt. Darauf habe ich bisher verzichtet - meiner Umwelt zuliebe. Ich wurde mit 50% irischen Genen beglückt und habe auch von dieser elterlichen Seite die Hautfarbe geerbt - vornehme Blässe, die auch im Dunkeln mal den Weg leuchten kann. Aber wer weiß: vielleicht hole ich mir ja jetzt sogar ein wenig Farbe. ;-)
Ach ja, neben der Hose landete noch ein Tshirt in der Tüte (schaut aus wie Baumwolle ist aber atmungsaktiv - ich bin gespannt) und zwei dieser Riegel mit Kürbiskerne und Brezelstückchen. Sehr lecker, übrigens.
So, dann schauen wir mal, ob das Training morgen kühler wird.
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Montag, 12. Juli 2010
Samstag, 10. Juli 2010
"Ein gefühlter Marathon" oder "Puls wird vollkommen überbewertet"
Ich habe ja das Glück, dass ich mich nicht selbst um meine Trainingspläne kümmern muss. Ein sehr guter Freund von mir (der ab jetzt "der Trainer" heißen wird - nicht weniger hat er verdient :-)) macht seit Jahren Triathlon, ist da nicht mal so schlecht, hat eine ganze Weile etwas jüngere Menschen als mich in der Disziplin Schwimmen trainiert und war letztes Jahr von meiner Idee so begeistert, dass er sich bereit erklärt hat die Trainingsplanerstellung zu übernehmen.
Ok, das hieß letzten Sommer für mich 3 Monate (ja genau in Worten DREI MONATE) nur Grundlagenausdauer bolzen. Gaaaaaaanz langsam durch den Park laufen und alle anderen sportlichen Menschen von hinten bewundern. Was war das für ein schönes Gefühl als ich den ersten Radler überholte (darüber, dass dieser sicher schon seit einigen Jahrzehnten Rente bezieht, legen wir geflissentlich den Deckmantel des Schweigens...). Naja, eines ist mir geblieben aus dieser Zeit, selbst als es dann endlich (in diesem Falle liegt die Betonung wirklich auf ENDLICH) Tempo- und Intervalleinheiten gab: ich trainiere alles nach Puls, nicht nach Pace oder so.
Und eigentlich hätte ich ja heute gerne mal wieder etwas schnelleres auf dem Plan gehabt (meinen Marathonplan bekomme ich Anfang nächster Woche - derzeit stell ich mir meine Einheiten selber zusammen). Aber bei dem Wetter kombiniert mit einem Biergartenbesuch am Freitagabend ist das alles etwas schwierig. Da müsste man ja um 5 Uhr morgens aufstehen, um entspannt schnell zu laufen. Und ich war schon so wahnsinnig stolz auf mich, dass ich um 8 Uhr komplett ausgerüstet vor meiner Wohnungstür stand und losgelaufen bin. Bis ich meine (Lauf)Freundin 15 Minuten später traf, war ich allerdings schon gefühlt leicht frisch geduscht und wir einigten uns sehr schnell auf gemütlich laufen - soweit möglich.
Meine Pulsuhr habe (besser: musste) ich tapfer ignoriert und die nicht schattigen Abschnitte waren die Hölle. Und dass alles um 8.30 Uhr am Samstagmorgen.
Die letzten 2km (der insgesamt 9 - das für die Statistiker unter den Lesern) fühlten sich unglaublich hart an. Ich dachte gaaaaaaaaanz kurz: "so wird sich im Oktober der Kilometer 39 anfühlen". Nun ja, jetzt kann ich die nächsten Monate darüber nachdenken, ob es entspannter oder viel, viel schlimmer kommen wird. ;-)
Ok, das hieß letzten Sommer für mich 3 Monate (ja genau in Worten DREI MONATE) nur Grundlagenausdauer bolzen. Gaaaaaaanz langsam durch den Park laufen und alle anderen sportlichen Menschen von hinten bewundern. Was war das für ein schönes Gefühl als ich den ersten Radler überholte (darüber, dass dieser sicher schon seit einigen Jahrzehnten Rente bezieht, legen wir geflissentlich den Deckmantel des Schweigens...). Naja, eines ist mir geblieben aus dieser Zeit, selbst als es dann endlich (in diesem Falle liegt die Betonung wirklich auf ENDLICH) Tempo- und Intervalleinheiten gab: ich trainiere alles nach Puls, nicht nach Pace oder so.
Und eigentlich hätte ich ja heute gerne mal wieder etwas schnelleres auf dem Plan gehabt (meinen Marathonplan bekomme ich Anfang nächster Woche - derzeit stell ich mir meine Einheiten selber zusammen). Aber bei dem Wetter kombiniert mit einem Biergartenbesuch am Freitagabend ist das alles etwas schwierig. Da müsste man ja um 5 Uhr morgens aufstehen, um entspannt schnell zu laufen. Und ich war schon so wahnsinnig stolz auf mich, dass ich um 8 Uhr komplett ausgerüstet vor meiner Wohnungstür stand und losgelaufen bin. Bis ich meine (Lauf)Freundin 15 Minuten später traf, war ich allerdings schon gefühlt leicht frisch geduscht und wir einigten uns sehr schnell auf gemütlich laufen - soweit möglich.
Meine Pulsuhr habe (besser: musste) ich tapfer ignoriert und die nicht schattigen Abschnitte waren die Hölle. Und dass alles um 8.30 Uhr am Samstagmorgen.
Die letzten 2km (der insgesamt 9 - das für die Statistiker unter den Lesern) fühlten sich unglaublich hart an. Ich dachte gaaaaaaaaanz kurz: "so wird sich im Oktober der Kilometer 39 anfühlen". Nun ja, jetzt kann ich die nächsten Monate darüber nachdenken, ob es entspannter oder viel, viel schlimmer kommen wird. ;-)
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